Hinweis: Die Tagebuchnotizen sind in chronologischer Reihenfolge angegeben. Zum einfacheren Auffinden markanter Sehenswürdigkeiten ist der folgende Index mit Verweisen auf die betreffenden Notizen in sechs getrennten Kategorien jeweils alphabetisch geordnet. Zu den Verweisen in diesem Reisebericht kann man mit dem Rückpfeil des Browsers zurückkehren.
Salton Sea & Anza-Borrego Desert SP (CA)
[18.07.1987]
Von Indio CA fuhren wir am Morgen über die CA-86 westlich des Salton Sea bis zum
Abzweig der CA-78, der wir dann durch den Anza-Borrego SP nach Westen folgten
(Bild 1.01). Die Route verläuft hier nur
etwa 32 mi nördlich der mexikanischen Grenze, von der sie in dem Kartenmaßstab
kaum noch zu unterscheiden ist. Hinter dem Anza-Borrego SP sind wir der CA-79
nach Süden bis zur I-8 gefolgt, auf der wir nur noch 16 mi nach San Diego
hineingefahren sind, das an der Südwestecke unserer Route am Pazifik zu erkennen
ist. – Der Salton Sea ist in seiner heutigen Form erst in den
Jahren 1905 bis 1907 entstanden, als nach heftigen Regenfällen ein Damm am
Colorado River brach und dessen Wassermassen in das ansonsten ausgetrocknete
unter dem Meeresspiegel liegende Imperial Valley strömten. Dabei versank die
Bahnarbeitersiedlung Salton, die jedoch vor den herannahenden Fluten noch
evakuiert werden konnte. Es dauerte zwei Jahre, bis man das Wasser des Colorado
River wieder unter Kontrolle hatte. Heute ist der Salton Sea mit 974 km²
der größte See in Kalifornien und liegt in der Sonora-Wüste 66 m unter dem
Meesresspiegel. Da der See keinen Abfluß hat, ist sein Wasser zunehmend
salzhaltig, und seine Größe verändert sich abhängig vom Gleichgewicht zwischen
Verdunstung und Wasserzuflüssen. In den 1920-er Jahren entwickelte sich der
See zu einem Ausflugsgebiet Südkaliforniens und an seinem Ufer entstanden
mehrere neue Siedlungen, die jedoch durch den schwankenden Wasserspiegel
gelegentlich überflutet werden. Obwohl die CA-111 ein längeres Stück am
Ostufer des Sees durch mehrere Orte führt, sind wir seinerzeit über die
kürzere o.a. Strecke auf der Westseite entlanggefahren, da uns die meisten
dieser Details während unserer Reise noch nicht bekannt waren. – Der
Anza-Borrego Desert SP ist der größte State Park in Kalifornien und der
zweitgrößte in den USA. Dieser Wüstenpark liegt in der Colorado-Wüste und ist
im Wesentlichen über unbefestigte Straßen, die man mit einem Mietwagen nicht
befahren darf, und Wanderwege erschlossen, auf denen man sich jedoch in dem
dortigen trocken-heißen Klima als untrainierter Mitteleuropäer aus den
gemäßigten Breiten nicht unbedingt verausgaben möchte. Aber auch von der
landschaftlich schönen Durchfahrtsstraße (Scenic Road CA-78) bekommt man
einen gewissen Eindruck dieser für uns so ungewohnten Wüstenlandschaft.
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San Diego (CA) [18.07.1987]
San Diego hat über eine Million Einwohner (im Großraum 2,3 Mio.) und liegt
in der Südwestecke der USA an der Grenze nach Mexiko. In dem Naturhafen am
Pazifik liegt nicht nur ein bedeutender Marinestützpunkt, sondern dort sind
auch die Handels- und Fischereiflotte sowie unzählige Sportboote
stationiert. Bei einer abendlichen Rundfahrt (bedauerlicherweise noch ohne
Stadtplan) kamen wir in der Nähe des Yachthafens auch durch ein Gebiet,
deren Häuser weit oberhalb der eigenen Gehaltsklasse lagen
(Bild 1.89). Da wir auf der I-8
durch das Universitätsviertel College Heights unmittelbar an der San Diego
State University vorbeigekommen waren und dort preiswerte Motels und
Restaurants gesehen hatten, sind wir anschließend zum Übernachten dorthin
zurückgefahren. Dort fanden wir in dieser Großstadt nicht nur ein
erschwingliches Motel, sondern am nächsten Morgen für 1,99 $ (+ VAT)
das billigste amerikanische Frühstück der gesamten Reise, das keine
Wünsche offenließ. Fasziniert hat uns beim Einkaufen von Erfrischungen
für die Weiterreise der Blick in einen großen Waschsalon, in dem wir
70 Waschmaschinen und 35 Wäschetrockner gezählt haben. Da wir genügend
Zeit hatten, beschlossen wir, noch einen halben Tag in San Diego zu
verbringen, um dort eine der bekannten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Zur Diskussion standen der wegen seiner seltenen Tiere weltberühmte Zoo
oder Sea World, ein Park in dem Dressuren von Killerwalen (Orcas) und
anderen Meerestieren vorgeführt wurden. Nach kurzer Diskussion fiel
unsere Wahl auf Sea World, die auch für Sohn Oliver interessanter
erschien. Obwohl San Diego direkt an der mexikanischen Grenze liegt und
es von dort bis Tijuana nicht weit gewesen wäre, haben wir bewußt auf
einen Besuch verzichtet, weil Fahrten nach Mexiko mit unserem Mietwagen
im Vertrag ausdrücklich untersagt waren.
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Sea World (San Diego CA) [19.07.1987]
Inzwischen hatten wir uns natürlich an der Tankstelle einen Stadtplan
von San Diego beschafft und fanden daher problemlos zum Sea World
Oceanum, das auf einer Halbinsel in der Mission Bay nördlich der
Hafeneinfahrt durch die North San Diego Bay liegt. Zwischen der I-8
und dem Sea World Dr. fließt lediglich der San Diego River, und die
Zufahrt vom Freeway war gut ausgeschildert. Schon bei der Anfahrt
sahen wir den hohen Turm auf dem Sea-World-Gelände, dessen
geschlossene Kanzel sich bei jedem Blick dorthin auf einer anderen
Höhe befand. Nachdem wir auf dem Gelände angekommen waren, sahen
wir auch, was es damit auf sich hatte. Diese runde Kanzel war die
außenliegende Fahrstuhlkabine, die sich auch noch langsam um den
Turm drehte. Dadurch bekamen die Passagiere aus verschiedenen Höhen
durch die Fenster einen Rundblick über das gesamte Gelände geboten,
ohne in der Kabine herumlaufen zu müssen. Da es fast keine
Wartezeiten gab, konnten Sohn Oliver und ich nicht widerstehen,
eine solche Fahrt mitzumachen, um einen realen Überblick zu bekommen
mit dem an der Kartenkasse erhaltenen Lageplan zu vergleichen.
Mitautorin Anne zog es jedoch vor, währenddessen im Schatten unten
auf uns zu warten.
Die eigentliche Attraktion, die wir keinesfalls verpassen wollten, war die Dressurschau der Orcas, für die Sea World auch heute noch berühmt ist. Orcas werden zwar oft als Killerwale bezeichnet, obwohl sie weltweit die größten Delphine sind. Ihr deutscher Name ist Schwertwal, und mit etwa 8 m Länge sind sie die größten Raubtiere des Ozeans. Als wir in der Zuschauerarena mit dem Wasserbecken ankamen, waren alle Zuschauerbänke noch leer, und wir konnten uns beliebige Plätze aussuchen. Meine Familie strömte sofort in die Mitte einer der ersten Reihen, wovon ich ihnen jedoch abraten konnte. Von der vorausgegangenen Vorstellung war es dort noch recht naß, wodurch ich den Verdacht nicht loswurde, daß es wohl zur Dressurschau gehörte, die besonders neugierigen Zuschauer "versehentlich" naßzuspritzen. In der Sonne trocknete die Feuchtigkeit jedoch schnell, so daß sich kurz vor Beginn unserer Vorstellung noch genügend arglose Besucher auf diese Vorzugsplätze setzten. Die Dressur war sehenswert (Bild 1.90), und es kam dann natürlich wie vermutet, als immer mal wieder einer der Orcas mit seinem Schwanz so gekonnt ins Wasser schlug, daß die völlig überraschten Besucher in den ersten Reihen von einem mehr oder weniger heftigen Wasserschwall getroffen wurden. Ein paar von ihnen rissen zwar aus, aber die meisten der Naßgewordenen blieben sitzen in der Hoffnung, jeder Schwall müßte der einzige bzw. nun endlich der letzte gewesen sein. – An die Orca-Vorführung schloß sich eine Robben-Dressur an, in der neben anderen Kunststücken mit einer Coco-Cola-Dose jongliert wurde. Auch das war sehenswert, wenngleich die damit verbundene Werbung für diese koffeinhaltige Limonade nicht zu übersehen war. Damals (1987) war das für uns noch unbekannt, aber heute (2008) sind wir Ähnliches aus den Ansagen von Fernsehsendungen (auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gewohnt), wo außerhalb der Werbeblocks angeblich irgendeine Biermarke, die den Regenwald sponsert, oder sogar eine Handy-Flatrate die folgende Sendung bzw. den folgenden Film präsentiert (statt der betreffenden Sendeanstalt). Von etlichen weiteren Attraktionen in anderen Wasserbecken sind uns die Turmspringer in Erinnerung geblieben, die in verschiedenen Formationen aus unterschiedlichen Höhen in ein erstaunlich kleines Becken gesprungen sind. Die Krönung waren jedoch Einzelsprünge von der obersten Plattform des Turmes, an deren Höhe wir uns jedoch leider nicht mehr genau erinnern. Nach Einschätzung der Mitautorin Anne, die in ihren Glanzzeiten oftmals begeistert vom 10-m-Turm des Marinebades in Wilhelmshaven gesprungen ist, sei der Sea-World-Sprungturm vermutlich zwei- bis dreimal so hoch gewesen, d.h. etwa 20 bis 30 m. Zum Abschluß gab es dort eine Clown-Nummer, bei der ein entsprechend verkleideter Artist auf dieser höchsten Plattform herumtorkelte, dabei deren Rand mehrmals verdächtig nahe kam und schließlich unter dem Aufschrei des Publikums über deren Rand zu stürzen schien. Nach etlichen unbeholfen wirkenden Bewegungen in der Luft landete er jedoch zielsicher mit einem korrekten Fußsprung im Wasserbecken. [‹ Index]
Mt. Palomar Observatory (CA)
[20.07.1987]
Gegen 3.00 PM (15.00 Uhr) haben wir Sea World und San Diego in
Richting Los Angeles verlassen, um möglichst an diesem Nachmittag
noch das berühmte Observatorium auf dem Mt. Palomar zu besichtigen
(Bild 1.01). Wegen des
hakenförmigen Abstechers nach Osten auf den Palomar Mountain sind
wir nicht die ganze Strecke auf dem San Diego Freeway I-5 direkt
an der Pazifikküste entlanggefahren, so wie die eingetragene
Route auf der Karte erscheint, sondern zunächst auf der I-15 bis
Marcos, dann über Lokalstraßen, Rincon, CA-76 und die Zufahrtsstraße
mit zahlreichen Serpentinen auf den gut 5500 ft (ca. 1676 m) hohen
Palomar Mountain. Als wir dort gegen 17.00 Uhr ankamen, war jedoch
die Besichtigungszeit schon seit einer Stunde zu Ende, weil ab 16.00
Uhr der Teleskopdom so temperiert wird, daß er die voraussichttliche
Außentemperatur erreicht hat, wenn er nach Einbruch der Dunkelheit
geöffnet wird. Das ist erforderlich, damit sich das große
Hale-Teleskop nicht durch Temperaturunterschiede verzieht und dadurch
unscharfe Bilder liefert. Da das Observatorium am nächsten Morgen ab
9.00 Uhr wieder für Besucher geöffnet wurde, beschlossen wir, in der
Nähe zu übernachten und dann wiederzukommen. Wir mußten aber durch
Orangen-Plantagen immerhin bis Falbrook CA fahren, bis wir ein
geeignetes Quartier fanden, denn die einzige Guest Ranch, an der
wir vorher vorbeikamen, hatte nur noch ein einziges Zimmer mit einem
Bett frei, das uns definitiv zu eng war. Bei einem Blick in den
Gastraum dieser versteckt liegenden Ranch sahen wir an diesem
Sonntagabend dort beim Tanzen etliche Paare, deren Herren in vornehmen
Anzügen nicht mehr ganz so jung und deren Damen dafür um so jünger und
ausgesprochen hübsch waren.
Auf dem Palomar Mountain, den wir am Montagmorgen von Fallbrook aus wieder ansteuerten, stehen wegen der ursprünglich klaren Luft fünf Teleskope, die vom California Institute of Technology betrieben werden. Das bedeutendste von ihnen ist das 200-Inch Hale Telescope*), ein Reflektor-Teleskop mit einem Durchmesser des konkaven Hauptspiegels von 5 m (genau 200 inch = 5,08 m), einer Brennweite von f = 660 inches (= 16,764 m) und damit einer Blendenöffnung von f/3,3. Am Primärfokus kann der Astronom z.B. in einer Kapsel des gegen die Erddrehung bewegten Teleskops mitfahren, um das dort entstehende Bild direkt zu beobachten. Es sind aber noch zwei längere Brennweiten und damit auf Kosten der Lichtstärke höhere Vergrößerungen möglich, indem kurz vor dem Primärfokus das Licht von einem konvexen Sekundärpiegel, bekannt als Cassegrain-Spiegel, nochmals reflektiert und durch das im Hauptspiegel vorhandene Zentralloch gelenkt wird. Dadurch entsteht das Bild im sog. Cassegrain-Fokus bei einer wirksamen Gesamtbrennweite von 3200 inches (= 81,28 m) und einer Blendenöffnung von f/16 kurz hinter dem Hauptspiegel, obwohl der tatsächliche Strahlengang im Teleskop nur etwa der doppelten Primärbrennweite von etwa 1320 inches (ca. 33,5 m) beträgt. Damit befindet sich auch der Cassegrain-Fokus noch am bewegten Teil des Teleskops, der allein 530 tons, d.h ca. 481 t wiegt (1 am. ton = 2 000 lbs = ca. 907 kg). Mit einem anderen konvexen Sekundärspiegel, dem sog. Coudé-Spiegel, vor dem Primär-Fokus und einem ebenen Umlenkspiegel in der Kippachse des Teleskops kann das Licht durch dessen Drehachse in einen klimatisierten Raum geleitet werden, wo das Bild im Coudé-Fokus bei einer wirksamen Brennweite von 6000 inches (= 152,40 m) entsteht mit einer Blendenöffnung von f/30. Mit diesen optischen Eigenschaften, war das Hale-Teleskop über 45 Jahre von 1948 bis 1993, also auch noch während unseres Besuchs 1987, das weltweit größte Spiegelteleskop. Genau so imposant ist der Dom (Bild 1.91) mit einem Durchmesser von 41,76 m und einer Höhe von 41,15 m, dessen unterer Teil feststeht und dessen oberer Teil drehbar ist. Allein der obere drehbare Teil des Doms wiegt 1000 tons (ca. 907 t) und jeder der beiden gebogenen Verschlußschieber (Shutter) wiegt 125 tons (ca. 113,4 t).
| __________ | |
| *) | Technische Details: Giants of Palomar (in englischer Sprache),
Drawings by Dr. R.W. Porter, 1871 – 1949, Text revised in 1983 by the staff of Palomar Observatory, © 1983 CalTech, Eleventh Printing |
Es gibt eine Vielzahl an weiteren beachtlichen Details, von denen hier nur noch ein paar erwähnt werden sollen. Während seiner Planungs- und Bauzeit war an eine heute übliche computergesteuerte Nachführung des Hale-Teleskops gegen die Erddrehung, um über Stunden ein stehendes Bild eines beobachteten Himmelsbereichs zu bekommen, überhaupt noch nicht zu denken. Deshalb ist die sog. Montierung mit seiner Drehachse parallel zur Erdachse so konstruiert, daß dieses große und schwere Instrument allein mit mechanischen Mitteln präzise genug nachgeführt werden kann. Der 5 m große Primärspiegel besteht zwar aus einem Spezialglas (Pyrex), das jedoch, wie jedes andere Glas auch, je nach Stellung unter seinem Eigengewicht in verschiedene Richtungen "fließt", d.h. sich verformt. Deshalb hat er auf der Rückseite eine wabenförmige Struktur, damit bei hoher Stabilität Gewicht gespart wird. Gehalten wird dieser Spiegel durch 36 trickreiche (intricate) Doppelfunktions-Gegengewichts-Stützen, die den Spiegel je nach Neigung an diesen 36 Haltepunkten so unterstützen, daß er sich (zumindest theoretisch) nicht verformen kann. Als spiegelnde Fläche ist auf diesen Glasträger im Vakuum Aluminium aufgedamft. Alle paar Jahre, wenn das Aluminium nicht mehr gut genug reflektiert, wird es chemisch abgelöst und nach einer gründlichen Reinigung in einer eigens für diesen 60 tons (ca. 54,4 t) schweren Spiegelträger mit Halterung vorhandenen Vakuumkammer neu aufgedampft. Fasziniert hat uns auch die Tatsache, daß die exakte Form des Glasträgers vor der ersten Aluminiumbeschichtung von Hand korrigiert wurde. Bei nur 4 % Reflexionsfaktor der nackten Glasoberfläche hat ein Optik-Experte über ein Jahr lang aus Abbildungsfehlern auf die entsprechenden Unebenheiten in der Glasoberfläche geschlossen und sie von Hand nachpoliert. Im Endstadium wurde ggf. nur ein paar Minuten auf etwa einem Quadratzoll poliert, bevor wieder eine oder mehrere Nächte lang der Erfolg dieser Maßnahme geprüft und die nächste Unebenheit identifiziert werden mußte. Erst nachdem keine störenden Abbildungsfehler mehr erkennbar waren, wurde die Glasoberfläche des Spiegels zum ersten Mal im Vakuum bedampft.
Mit den Jahren haben sich die Beobachtungsbedingungen auf dem Mt. Palomar durch die Nähe des dicht besiedelten Großraums Los Angeles jedoch immer mehr verschlechtert. Zum einen ist die Luft nicht mehr ganz so klar, wie sie einmal war (die rigiden amerikanischen Abgasbestimungen für Autos wurden hauptsächlich durch die Smoggefahr in Südkalifornien bestimmt), und zum anderen werden Feuchtigkeit und Schmutz in der Luft nachts durch das Licht der hellen Häuser, Gärten und Straßen von unten beleuchtet. Das verschlechtert den Kontrast der beobachteten Himmelskörper am ansonsten dunklen Nachthimmel. Deshalb wurden die Besucher aus der Umgebung durch auffällige Aushänge in den Austellungsräumen darauf hingewiesen, ihre Häuser und Gärten möglichst nicht mehr zu illuminieren. Wegen der Störungen durch ein helles Umfeld wurden inzwischen moderne größere Teleskope auf hohen Bergen weit abseits jeder Besiedelung errichtet und in Betrieb genommen. – Es war aber nach wie vor beeindruckend, bei unserer Reise das "Hale Telescope" als seinerzeit immer noch weltweit größtes Teleskop innerhalb des Doms bestaunen zu können. In einem der Ausstellungsräume gab es ein aus Beton als Sitzbank ausgeführtes Modell des 5-m-Spiegels sowie zahlreiche Aufnahmen verschiedener Sterne mit den entprechenden Erläuterungen. In einem "Gift Shop" wurden allerlei Souveniers des Mt.-Palomar-Observatoriums angeboten, aber auch Dia- und Bilderserien mit Satellitenaufnahmen der Erde und ausgewählter Landschaften sowie Fachliteratur über bestimmte Sterne, Astronomie im Allgemeinen und das Palomar-Observatorium im Besonderen. Daher stammt auch die o.a. Quelle über das 200-Inch Hale Telecope.
Nachdem wir das Hale-Teleskop besichtigt hatten, fuhren wir über die CA-76 wieder zur I-15, der wir bis zum Abzweig der CA-74 folgten. Diese landschaftlich schöne Stecke führte uns zunächst am Lake Elsinore vorbei, an dessen Ufer ein größeres Wohngebiet für Senioren entstand (Bild 1.92), auf das durch zahlreiche nicht zu übersehende Werbetafeln hingewiesen wurde. Anschließend durchquerten wir auf dieser "Scenic Road" die Santa Ana Mountains, um dann dem San Diego Freeway in den Großraum Los Angeles zu folgen und in Anaheim, unmittelbar am Freizeitpark Disneyland zu übernachten. Nach den einsamen Wüstenstraßen war diese I-5 mit streckenweise sechs Fahrspuren in einer Richtung erst wieder gewöhnungsbedürftig, obwohl die Kalifornier dort nach dem Motto "Keep Lane" mit der größten Gelassenheit ihrer jeweiligen Fahrspur folgten. Am meisten haben wir gestaunt, als neben uns ein Auto fuhr, aus dessen offenem Fenster auf der Fahrerseite ein Guitarrenhals ragte. Der jüngere Fahrer, der allein in dem Auto saß, spielte beim Fahren diese Guitarre, sang auch noch dazu, lenkte offenbar mit einem Oberschenkel und damit er nicht zu sehr vom Verkehrslärm gestört wurde, hatte er auch noch die Ohrhörer eines Walkman in seinen Ohren stecken. Und das alles auf einer der mittleren von sechs Fahrspuren in diese Richtung. Nach der Besichtigung von Disneyland am nächsten Tag und einer weiteren Übernachtung ging es dann am übernächsten Tag zurück in die Nähe des Flughafens LA International Airport (LAX), wo wir die letzten Reisemitbringsel besorgten und uns noch ein bißchen umsahen, bevor wir wieder nach Hause fliegen mußten. [‹ Index]
Disneyland (Anaheim CA) [21.07.1987]
Das Disneyland in Anaheim CA, 1313 Harbor Blvd. (Ecke Katella Av.)
ist seit 1955 der Urvater dieser Themen- und Freizeitparks, die es
unter diesem oder ähnlichen Namen (z.B. Disney World, Orlando FL)
in mehreren Städten innerhalb und außerhalb der USA gibt. In diesen
Parks gibt es Unterhaltung pur, und wenn man nicht kleinlich ist,
auch "all inclusive" einschließlich Übernachtung,
Verpflegung und Eintrittsgeld. Selbst mit den vorgelegten
"Rabattscheinen" kostete allein der Eintritt für drei
Personen immmer noch 60 $. Neben vielen anderen Attraktionen
nehmen Themen aus Walt Disney's Zeichentrickserien und Filmen
breiten Raum ein, und nicht nur Kinder können sich an den bekannten
Figuren von Micky Maus, Donald Duck u.a.m. begeistern, die sich
manchmal als entsprechend verkleidete Akteure unter die Besucher
mischen. Bei unserem Besuch haben wir jedoch kaum eine dieser
Figuren zu sehen bekommen, worüber Frau und Sohn ziemlich enttäuscht
waren. Die Ähnlichkeit des am Parkeingang hinter den 40 Kassen
stehenden "Castle" mit Neuschwanstein ist allerdings
unverkennbar (Bild 1.93),
weil dieses Schloß Ludwigs des II. von Bayern bei den Amerikanern
wohl als typisches Bauwerk dieser Art schlechthin gilt. Da der Park
täglich von etwa 70 000 Leuten besucht wird, gibt es vor den
für die Amerikaner sehenswerten Attraktionen mehr oder weniger lange
Schlangen, in denen man ½ bis ¾ Stunden ansteht, um
dort hineinzukommen, wenn überhaupt. Um in einen Saloon mit
Tanzdarbietungen im New-Orleans-Stil hineingelassen zu werden, hätte
man sich morgens früh in der ersten halben Stunde nach Kassenöffnung
dort für eine der an diesem Tag stattfindenden Vorführungen anmelden
müssen, sofern das Kontingent dann noch nicht ausgeschöpft war. Das
stand auch an unauffälliger Stelle auf einem Faltblatt, das wir mit
den Eintrittskarten bekommen hatten, aber da wäre es ohnehin schon zu
spät gewesen. Zum Glück unterschied sich unser Geschmack in einigen
Punkten vom Gros der übrigen Besucher, so daß wir trotz alledem mehr
oder weniger Interessantes zu sehen bekamen.
Nach unseren Beobachtungen liebten die amerikanischen Besucher Puppenspiele mit Gesang heiß und innig. Dabei mußte es nicht einmal die Nationalhymne sein, um sie strammstehen zu lassen, sondern dafür reichten auch schon Musikstücke wie z.B. der Yankee Doodle. Obwohl das Mienenspiel und die zum Gesang synchronen Mundbewegungen der Puppen im professionellem Walt-Disney-Stil wahrlich beeindruckten, war das doch nicht so ganz unsere Welt. Es wäre sicher müßig, hier im Detail aufzuzählen, was uns in den Phantasiewelten von Tomorroland, Fantasyland, in Mickeys Heimatdorf Toontown, bei den Piraten der Karibik, auf einer Jungle Cruise oder mit einem Mississippi-Dampfer auf den Rivers of America gut oder nicht ganz so gut gefallen hat. In Erinnerung geblieben ist uns der 3D-Film Captain EO mit Michael Jackson, der in einem größeren Kinosaal vorgeführt wurde. Um den Besucherandrang zu bewältigen, bestanden die Seitenwände des Kinosaals fast vollständig aus Türen, zwischen denen nur Säulen stehen blieben. Während die Zuschauer der beendeten Vorstellung aus den Sitzreihen direkt durch die Türen der rechten Seitenwand ins Freie strömten, kamen die nächsten Zuschauer, von denen eine Saalfüllung zuvor links neben dem Kino in einem Innenhof gesammelt worden war, durch die Türen der linken Seitenwand in den Kinosaal, so daß sich zwischen beiden Gruppen ein überschaubarer Abstand von etwa vier bis fünf Sitzbreiten durch die Reihen bewegte. Die neuen Zuschauer bekamen von den an den Eingängen postierten Mitarbeitern je eine Polarisationsbrille überreicht, und an den Ausgängen überwachten andere Mitarbeiter, daß jeder beim Verlassen diese Brille auch wieder abgab. Kaum saßen alle, begann auch schon der 17-minütige Science-Fiction-Farbfilm, der von dem Besuch einer Raumschiffbesatzung auf einem grauen Maschinenplaneten mit Gesangs- und Tanzeinlagen handelte. Obwohl der Inhalt sicher nicht künstlerisch wertvoll war, wirkte die räumliche Darstellung dieses technisch aufwendigen 3D-Films sehr überzeugend. So zog man mehrmals als Reflex den Kopf ein, wenn mal wieder irgendein Teil (scheinbar) durch den Kinosaal angeflogen kam. Manchmal schaute man dann unbewußt an der Polarisationsbrille vorbei, um sicher zu sein, daß es sich dabei tatsächlich nur um eine Illusion handelte. Dieser 1986 gedrehte Kurzfilm war bei unserem Besuch 1987 noch recht neu. Wegen des ungebrochenen Publikumsinteresses wurde er in Disneyland von September 1986 bis April 1997, d.h. gut 10½ Jahre lang gezeigt. – Da wir uns in Anaheim CA an der Katella Av. am Südrand des Freizeitparks in einem akzeptablen und erschwinglichen Motel einquartiert hatten (Bild 1.94), konnten wir den Park von dort aus zu Fuß aufsuchen und dadurch die 6 $ Gebühr auf dem Disneyland-Parkplatz sparen. [‹ Index]
Einkauf von Reiseandenken (Torrance CA)
[22.07.1987]
Um von Anaheim nach Torrance in der Nähe des LA International Airport
zu kommen, gibt es im Großraum Los Angeles viele Wege. Wir sind auf
der Katella Av. einfach nach Westen gefahren, weiter über deren
Verlängerung, die großenteils autobahnähnlich ausgebaute Willow St.,
und dann dem daran anschließende Sepulveda Blvd. weiter nach Westen
gefolgt, bis wir wieder an der TraveLodge angekommen sind, in der
wir bereits die zweite und dritte Nacht verbracht hatten. Von dort
aus war es nur ein paar Blocks um die Ecke auf dem Hawthorne Blvd.
nach Norden bis zum Del Amo Fashion Mall, wo wir alle Reiseandenken
und -mitbringsel bekamen, die wir zuvor auf unserer Rundreise nicht
mitschleppen wollten. Für Sohn Oliver war die größte Attraktion ein
Paar Turnschuhe von Nike, dessen Modell es vor unserer USA-Reise und
auch einige Zeit nach unserer Rückkehr in Deutschland noch nicht gab.
Irgendwie hatte er vorher davon erfahren und das dafür gesparte Geld
mitgenommen. Um so erfreulicher war der in den USA gegenüber
Deutschland erheblich günstigere Preis. Bei seinen Schulfreunden
waren diese Schuhe ein untrügliches Indiz dafür, daß er wirklich
selbst in den USA gewesen war und sie von dort mitgebracht haben
mußte. – Seine in derartigen Modefragen geradezu rückständigen
Eltern beschränkten sich auf kleinere Präsente für die
Daheimgebliebenen, damit das bei der Charterfluglinie einzuhaltende
Gewichtslimit von nur 20 kg pro Person nicht überschritten
wurde. Deshalb schied ein Deckenventilator für das heimische
Wohnzimmer nicht nur wegen der anderen Netzspannung von 110 V / 60 Hz
statt 220 V / 50 Hz aus, gegen die zur Not ein geeigneter Transformator
geholfen hätte, sondern vor allem wegen des damit verursachten teuren
Übergewichtes beim Gepäck. Wir hatten diese Ventilatoren nämlich in
vielen Restaurants gesehen und uns dafür begeistert. So werde ich das
dreistimmige "Ooohhh!" nicht wieder vergessen, das wir
spontan von uns gaben, als wir bei der Rückfahrt zum Motel an einer
Straßeneinmündung frontal auf einen Laden zufuhren, durch dessen
Schaufenster wir gut sehen konnten, daß dessen gesamte Decke dicht an
dicht voller rotierender Ventilatoren (mit und ohne Lampe) hing.
– Am späten Nachmittag waren wir dann damit beschäftigt die
ersten Koffer so zu packen, daß keiner schwerer als 20 kg wurde.
[‹ Index]
Abschied von Los Angeles (CA) [23.07.1987]
Am Morgen dieses letzten Tages wurde der Rest in den dritten Koffer
gepackt und im Handgepäckt verstaut. Da unser Flugzeug erst am Abend
ging, hatten wir noch Zeit für eine abschließende Rundfahrt, bei der
wir uns nicht zu weit vom Flughafen entfernten, damit wir unseren
Flieger im Notfall noch mit einem Taxi hätten erreichen können. Dabei
umfuhren wir erstmals die Halbinsel südlich von Torrance zwischen Redondo
Beach und Long Beach bzw. dem Hafen von LA. In Palos Verdes Estates
und Rancho Palos Verdes an der Pazifikküste hat man vom Palos
Verdes Drive einen herrlichen Ausblick auf den Pazifischen Ozean, der
uns gut gefallen hat (Bild 1.95).
Durch den in diesem Gebiet verlaufenden Andreasgraben am
Westrand der amerikanischen Kontinentalplatte ist der Untergrund
hier dermaßen unsicher, daß die Straße stellenweise an eine
Berg-und-Tal-Bahn erinnert und sogar eine Wasserleitung oberirdisch
verlegt ist, damit sie bei einem Rohrbruch durch die ständig
auftretenden Bodenbewegungen einfach repariert und der neuen
Geländeform angepaßt werden kann. Deshalb war dieses Gebiet (im
Rücken des Fotografen) bei unserer ersten Reise (1987) großenteils
nicht bebaut.
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Rückflug von LA nach Hamburg
[23. - 25.07.1987]
Der Rückflug selbst startete 23.15 Uhr Ortszeit (am 23.07.87) ab LA
International Airport (LAX) und sollte planmäßig bis 06.05 Uhr Ortszeit
(am 25.07.87) an Hamburg Fuhlsbüttel (HAM) insgesamt 30 h 50' –
9 h Zeitdifferenz, d.h. 21 h 50', also etwa 22 h dauern, wie der Hinflug.
Da wir zwei Stunden vor dem Abflug, d.h. kurz nach 21.00 Uhr, da sein
mußten, fuhren wir nach dem Abendessen auf dem San Diego Freeway (I-405)
zunächst nach Nordwesten und dann nach Norden gegen die untergehende
Sonne, so daß im Gegenlicht keines der Straßenschilder zu lesen, sondern
nur als Silhouette am Straßenrand auszumachen war. Trotzdem war der
Century Blvd., der von der I-405 nach Westen direkt zum LA International
Airport führt, nicht zu verfehlen, weil sich nahezu über der
betreffenden Ausfahrt quer zur I-405 zahlreiche Flugzeuge von Osten
wie auf einer Perlenschnur im abendlichen Landeanflug dem Flughafen
näherten. So konnte ich meiner Frau auf ihre besorgte Frage, "Wie
sehen wir denn jetzt, an welcher Abfahrt wir runtermüssen?", in
aller Gemütsruhe antworten: "Dann schau mal nach rechts oben,
die haben alle dasselbe Ziel wie wir." Dann kam auch schon die
Ausfahrt, und als wir die Rampe herunterkamen und die Sonne zeitweise
im Rücken hatten, konnten wir auch lesen, daß wir richtig waren. Die
Avis-Rückgabestation für Mietwagen (Rental Cars Return) lag damals
direkt unter der Einflugschneise, und so hatten wir zum Abschied
noch einen guten Blick in Richtung Osten auf die anfliegenden
Flugzeuge (Bild 1.96), bzw.
senkrecht nach oben aus der Nähe unter deren Unterseite mit
ausgefahrenen Fahrgestellen. Wie bereits beim Hinflug erwähnt, war der
ursprüngliche Vertragspartner des Reiseveranstalters für die
US-Inlandsflüge ausgefallen, so daß wir zunächst mit Linienmaschinen
von Delta Air von Los Angeles (LAX) nach New York La Guardia (LGA)
flogen mit einem Aufenthalt von 1 h 18' in Cincinnati OH zum Umsteigen
(CVG an 06.13 Uhr, ab 07.31 Uhr Ortszeit). Das Flugzeug von Cincinnati
nach New York wurde offenbar von einem ruppigen Buschpiloten geflogen,
denn meiner ansonsten kapitelfesten Frau und Mitautorin wäre auf
diesem etwa 1½-stündigen Flug beinahe schlecht geworden.
In New York mußten wir während des gut 7½-stündigen Aufenthaltes mit einem Shuttlebus für insgesamt 23 $ vom Ankunftsflughafen La Guardia (09.05 Uhr an LGA) zum Abflughafen John F. Kennedy (16.45 Uhr ab JFK) fahren, wobei wir unser gesamtes Gepäcks selbst mitnehmen mußten. Diese Fahrt von gut 10 mi mit dem Shuttlebus quer durch Queens im Westen von Long Island hatte durchaus etwas von einer Achterbahnfahrt. Der Bus selbst hatte seine besten Tage längst hinter sich, der Fahrstil ließ den Verdacht aufkommen, als wäre der Leibhaftige hinter uns her, zumal der Straßenbelag wesentlich schlechter war, als wir das aus dem "Wilden Westen" in Erinnerung hatten. Außerdem sahen die meisten Autobahnbrücken, unter denen wir durchfuhren, so marode aus, als ob sie die vollständige Durchfahrt des Busses kaum noch überdauern würden. – Da der Abflugschalter der Chartergesellschaft American Transair (ATA) erst zwei Stunden vor Abflug öffnete, saßen wir von dem Transkontinentalflug etwas ermüdet und träge in einer JFK-Flughafenhalle herum, da wir unser Gepäck vorher nicht loswurden und mit dem Gepäck auch nichts anderes unternehmen wollten. New York City liegt bekanntlich auf der Breite von Neapel, so daß es an diesem Julitag außerhalb der klimatisierten Flughafenhalle fast unerträglich schwül war. Das empfanden wir nach der trockenen Hitze im Wilden Westen als besonders unangenehm, und so blieb ein Taxiausflug an die nur etwa 12 mi entfernte Upper New York Bay, um die Feiheitsstatue zu bewundern, reines Wunschdenken. Zu allem Überfluß lag der ATA-Abflugschalter auch noch in einer nicht so gut klimatisierten Halle ohne jeden weiteren Service an Snacks oder Getränken, so daß wir froh waren, als wir diese Prozedur endlich überstanden hatten. Statt wie geplant um 16.45 Uhr Ortszeit loszufliegen, mußten wir wegen eines Gewitters in der Gegend von Boston noch bis nach 18.00 Uhr im Flugzeug ausharren, bis endlich dessen Start freigegeben wurde.
Vermutlich wegen dieser Verspätung war der obligatorische Aufenthalt in Gander länger als beim Hinflug, und so kamen wir erst am nächsten Morgen gegen 10.00 Uhr Ortszeit in Hamburg Fuhlsnüttel (HAM) an, d.h. mit fast 4 Stunden Verspätung. Damit hat der gesamte Rückflug tatsächlich 25¾ Stunden gedauert, und wir waren alle drei redlich geschafft. Nachdem wir dann endlich in unserem Auto saßen, sind wir an diesem Samstagmorgen auf dem direkten Weg nach Braunschweig gefahren. Als wir gegen 14.00 Uhr dort eintrafen, hatte unser Sohn auf dem Rücksitz schon die erste Rund Schlaf hinter sich. [‹ Index]
Stand: 10.09.2009 / © MG